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Tabór Austausch 2019

Vom 20.3. bis zum 27.3.2019 fand der 14. kulturelle Austausch zwischen Tábor und Konstanz statt, an welchem 34 SchülerInnen des Suso-, des Humboldt-, des Ellenrieder-Gymnasiums und der Wessenbergschule teilgenommen haben. Lesen Sie hier den bericht dreier Teilnehmerinnen zum Austausch.

Am Mittwoch ging die 10-stündige Fahrt um 8:00 Uhr am Döbele in Konstanz, begleitet von den zwei Lehrerinnen Frau Klaus (Suso) und Frau Marmulla (Ellenrieder), los, die wir dank unseres freundlichen Busfahrers Mathias ruhig und sicher genießen konnten. Gegen 18:30 Uhr wurden wir von den tschechischen AustauschschülerInnen herzlich empfangen und verbrachten unseren ersten Abend in den Gastfamilien.
Am ersten Tag in Tschechien wurden wir erst einmal von den großen Mengen an Essen überrascht, die uns für unseren ersten Trip in die Hauptstadt Prag mitgegeben wurden. Dass wir hier hungern würden, wurde damit eindeutig ausgeschlossen. Die Gastfreundschaft der tschechischen Familien war wirklich groß. In Prag angekommen schauten wir uns einige der berühmtesten Sehenswürdigkeiten an. Besonders schön fanden wir den Ausblick von einer Nachbildung des Eiffelturms, auf den wir hinaufstiegen, die Wachablösung der Prager Burg und natürlich die verwinkelten Gassen der Altstadt. Auch konnten wir unsere ersten tschechischen Baumstriezel, probieren. 
Der Freitag begann mit dem ersten Besuch des Gymnaziums Pierra de Coubertina der offizielle Teil des Austauschs, bei dem wir von dem Bürgermeister Tábors, dem Schulleiter sowie dem stellvertretenden Schulleiter begrüßt wurden. Diese betonten die Wichtigkeit des Austauschs und zeigten ihre Freude, uns in ihrer Stadt, bzw. Schule begrüßen zu dürfen. Danach brachen wir in die Innenstadt Tábors auf, wo wir eine Führung durch die unterirdischen Gänge bekamen, die wir dank der tschechischen Lehrerin Frau Tlusta auch verstanden. Danach konnten wir uns noch das Hussitenmuseum anschauen, das viele Verweise auf Jan Huss‘ Geschichte in Konstanz enthielt. Zurück in der Schule aßen wir in der Schulmensa das traditionelle böhmische Gericht „Svčková“. Mit vollem Magen lernten wir bei schönem Sonnenschein vor der Schule etwas über Tschechien und besonders natürlich Tabor, bevor wir uns auf ein leckeres Buffet mit tschechischen Spezialitäten, welches die AustauschschülerInnen für uns vorbereitet hatten, stürzten. Am Abend fuhren wir gemeinsam zum Bowlen und stellten fest, dass wir sehr viel schlechter im Bowlen sind als unsere tschechischen Austauschpartner. 
Dann begann das spannende Wochenende, das wir allein in unseren Gastfamilien verbrachten. Einige fuhren zu dem Schloss Hluboká nad Vltavou, andere fuhren erneut nach Prag und viele Leute gingen Lasertag spielen, was ein guter Ausgleich zu dem vielen Essen war. 
Den Montag verbrachten wir in Südböhmen mit der Besichtigung der Bierbrauerei Budweiser, in der wir viel über die Kunst des Bierbrauens lernten und anschließend sogar von dem frischgebrauten Bier probieren durften, und mit dem Besuch der Stadt Česky Krumlov, in der wir eine sehr unterhaltsame Stadtführung bekamen. 
Schneller als gedacht, brach auch schon der letzte Tag in Tábor an, den wir wieder größtenteils in Tábor mit den tschechischen AustauschschülerInnen verbrachten. Zuerst durften wir eine Schulstunde mit ihnen verbringen und gingen danach in das Schokoladen- und Marzipanmuseum, wo wir nach einer Führung auch selber kleine Marzipanfiguren herstellen durften und von unseren Lehrerinnen die leckere geschmolzene Schokolade ausgegeben bekamen. Den Abschluss bildete eine Stadtrallye gemeinsam mit den Tschechen, in der wir unser Wissen beweisen konnten, das wir uns über die Woche angeeignet hatten, und eine Einladung in das wirklich sehr leckere Waldrestaurant Pintovka. Am Abend haben die AustauschschülerInnen noch eine Abschiedsparty für uns veranstaltet, die die ganze Gruppe zusammengeschweißt hat.
Mit Gastgeschenken überhäuft, machten wir uns auf den Weg nach Hause, sehr müde und überfressen, aber unglaublich dankbar für die Gastfreundlichkeit und die tolle Chance, eine neue Kultur in so kurzer Zeit kennenzulernen. Ein großes „Dekuji“ geht deshalb an die Lehrerinnen und Mathias, die uns dieses Abenteuer ermöglichten.
Wir freuen uns sehr auf September, wenn unsere AustauschschülerInnen uns in Konstanz besuchen kommen.
Und damit ein wehmütiges, aber auch glückliches Ahoj ahoj!

 

von Jasmin Frick, Stella Wesner, Valentina Reckling, alle 10c