Heinrich-Suso-Gymnasium| Neuhauser Straße 1 | 78464 Konstanz | fon: 07531 / 66278 | fax: 07531 / 54741

Im Sinne einer besseren Übersicht zeigt die mobile Version der Website ein etwas reduziertes Angebot.

Poetry Slam

Poetry-Slams am Suso - ein Rückblick

Stand Up Speak Out II –  2. Konstanzer Schüler Poetry Slam

Am 13.7.2012 ging die Suso Poetry Slam Night in der Mensa des Heinrich-Suso Gymnasiums in die zweite Runde. Wie bereits im Vorjahr waren die Karten noch vor Ablauf der Frist restlos ausverkauft. Und während im Publikumsraum Familien, Lehrer und Mitschüler neugierig auf ihren Plätzen warteten, bereiteten sich 25 Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen auf ihren großen Auftritt vor. Wochenlang hatten sie an ihren Texten gefeilt, in Text- und Performance Workshops ihren Vortrag und den Klang des Textes optimiert. Und jetzt war es endlich soweit? Wie im Jahr zuvor traten die Klassen 5-8 in Kleingruppen gegeneinander an und hofften darauf, dass das Publikum ihr Team zum Sieg (und dem obligatorischen Nutellaglas) klatschte. Ein Nutallaglas als Preis? Ist das nicht ein wenig geizig? Nein, denn was den erwachsenen Slamern ihr Whiskey ist, ist uns das Nutellaglas. Ein Symbol und nicht mehr. Beim Poetry Slam geht es schließlich nicht darum, wer am Ende gewinnt, sondern darum, dass viele Menschen an wunderbaren Gedichten, lustigen Wortspielen, ernsten Gedanken und allerlei gewitzten Ideen teilhaben können.

Die 5.Klasse begann den Abend mit verschiedenen Antworten auf die Frage, was in ihrem Schulranzen passiert, wenn niemand hinsieht. Klasse 6 präsentierte uns alternative Versionen bekannter Märchen, neue Helden, neue Ende. Die Texte in Klasse 7 standen ganz unter dem Motto „Wortspeise – Spiele mit Sprache und Essen". Und dementsprechend wurde Essen gemixt, gebacken, bestellt, aber auch geworfen. Den Abschluss der Teamwettbewerbe machte die Klasse 8 mit dem anspruchsvollen Thema einer Parodie auf ein bekanntes Gedicht.

Danach begann der freie Poetry Slam. Jeder Schüler ab Klasse 9 hatte 5 min Zeit für seinen selbst verfassten Text. Würde Paul, der Vorjahressieger, seinen Titel verteidigen können oder würde das Publikum einen neuen Gewinner zum Sieg klatschen? Nach einem spannenden Finale und wunderbar abwechslungsreichen Tönen, stand er fest, der alte und neue Slamchampion des Suso Poetry Slams: Paul Stadler. Eines ist jedoch gewiss, im nächsten Jahr wird ein anderer Slamer den goldenen Wanderpokal in den Händen halten, denn Paul hat dieses Jahr sein Abitur gemacht.

Zur Abrundung des Abends ist es gelungen Slamlegende und Buchautor „Frank Klötgen" aus Berlin zu gewinnen, dessen epidermische Variante von Schillers „Glocke" sicher jedem Zuschauer ein Schmunzeln abverlangte. Außerdem fanden wir wieder Unterstützung durch „Soulbrigada", die den musikalischen Rahmen schlossen. Und erneut kann man nur sagen: Was für ein Spektakel.

Für das kommende Schuljahr gilt einmal mehr: Wenn du etwas zu sagen hast, dann ist das deine Bühne. Durch Workshops vorbereitet, werden dann wieder Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 - 12 neugierig in den Startlöchern stehen, um dem erwartungsvollen Publikum ihre Texte präsentieren zu dürfen. In diesem Sinne... Stand Up, Speak Out.

Gewinner der 2. Suso Slam Night 2012 war Paul Stadler (Foto s. u.)

Sex, Drugs, Moby dick und ein schwimmender Fernseher - Paul Stadler

Ich öffne meine Augen. Schlechte Idee, alles dreht sich, ich unterdrücke einen Anfall von Brechreiz. Augen wieder zu. Nächster Versuch, diesmal öffne ich meine Augen etwas langsamer. Es funktioniert. Der Brechreiz bleibt weg. Ich habe einen fauligen Geschmack im Mund und Kopfschmerzen. Genau genommen fühlt es sich so an als würden es eine Diesellock und und ein 50 Tonnen LKW auf meinen Synapsen treiben. Autsch. Meine Erinnerung sagt mir, dass ich einmal von einem Trick in solchen Situationen erfahren habe. "Wenn man besoffen im Bett liegt sollte man einen Fuß auf den Boden stellen, um den Schwindel zu bekämpfen." Ich hebe meinen linken Fuß aus dem Bett und stelle ihn auf den Boden. Allerdings treffe ich ein Gefäß mit einer geleeartigen Flüssigkeit, in der einige Stückchen schwimmen. Naja, besser als nichts. Ich versuche meine Situation einzuschätzen. An den Postern an der Decke erkenne ich, dass ich in meinem Bett liege. 1:0 für mich. Zwar weiß ich noch nicht gegen wen ich spiele und warum weiß ich auch nicht, aber ich führe. Dann höre ich links neben mir etwas schnarchen. Ich drehe langsam meinen Kopf und mir stockt der Atem. Neben mir im Bett erhebt sich ein 3 Tonnen schwerer, nackter, weiblicher Fleischberg mit schwarzhaarigem Kopf. Ich unterdrücke einen weitern Anfall von Brechreiz. 1:1. Ich weiß nun auch gegen wen ich spiele. Gegen niemand anderes als Gott persönlich. Und es stand unentschieden. Die Bilder eines epischen Kampfes zwischen mir und dem Schicksal auf dem Feld der Ehre vor meinem inneren Auge werden jäh durch einen Gedanken verdrängt, der sich in meinem Kopf ausbreitet. Meine Freundin ist 1,60 groß und wiegt 65 Kilo. Außerdem ist sie blond. 2:1 für Gott. In meinem Kopf bilden sich zwei mögliche Erklärungen. 1. Das neben mir ist meine Freundin. Ich war also so betrunken, dass ich deshalb ins Koma  gefallen bin und jetzt nach 30 Jahren wieder aufwache. Meine Freundin hat in dieser Zeit zugenommen und sich die Haare schwarz gefärbt. 2. Das ist nicht meine Freundin. Ich war gestern Abend total blau und habe meine Freundin mit Gozilla betrogen. Nach einer kurzen Phase der Überlegung komme ich zu dem Schluss, dass sich meine Freundin niemals ihre Haare schwarz färben würde und schließe daher Option 1 aus. Ich überprüfe ob ich auch nackt bin. Jap, splitterfasernackt. Allerdings finde ich dabei neben mir ein gebrauchtes Kondom. Es steht wieder untentschieden. 2:2 im Kampf der Titanen. Ich schmiede einen Plan. Teil eins des Plans besteht darin aufzustehen. Ich richte mich auf. Das Schwindelgefühl lässt mich erahnen wie sich Astronauten fühlen müssen, wenn sie das erste mal in der Schwerelosigkeits-Kammer sind. Der Brechreiz gewinnt diesmal. Ich übergebe mich in den Eimer in dem immer noch mein Fuß steht, was dem Brechreiz keinen Abbruch tut. In meinem Kopf kommen Diesellock und 50 Tonner gerade zum Höhepunkt. Nach einer kurzen Gewöhnungsphase an die senkrechte Körperhaltung begutachte ich mein Zimmer. Am Boden liegen meine Kleider und die von Moby Dick. Dazwischen eine unendliche Weite an leeren Bierdosen, Schnapsflaschen und Zigarrettenstummeln. Dann fällt mein Blick auf meinen Schrank. Mein bester Freund hängt gekreuzigt mit Klebeband an der Schranktür und sabbert sich voll. Wie die Erscheinung Jesu Christi kommt er mir vor, der majestätische Sohn Gottes, der all die Sünden der Trinker und Studenten auf sich genommen hat, und dafür hier an dieser Stelle an die Schranktür des Schicksals gefesselt wurde. Außerdem hat ihm jemand einen Penis auf die Stirn gemalt. Meine Laune bessert sich. Da ich aus meinen Erfahrungen gelernt habe stehe ich seeeehr langsam auf. Ich wanke leicht, kann jedoch stehen bleiben. Ich ziehe meinen Fuß aus dem Eimer. Dann wage ich den ersten Schritt. Ich rutsche auf einer Schnapsflasche aus, stolpere nach vorne, kann ich gerade noch am Nacken meines besten Freundes festhalten und reiße ihn, mitsamt der Tür zu Boden. Der Sohn Gottes ist gefallen. Er grunzt und schläft weiter. Auch das Monster von Loch Ness in meinem Bett schnaubt nur kurz. Ich atme tief durch. Ich glaube ich habe mir den Zeh gebrochen. Doch man muss eben  manche kolatteral Schäden in Kauf nehmen. Ich sammle um mich herum Kleider von mir ein und ziehe mich an. Dabei falle ich noch weitere zwei mal um. Angezogen verlasse ich mein Schlafzimmer Richtung Küche und muss dort feststellen das große Teile der Wohnung mehrere Zentimeter unter Wasser stehen. Aus dem Bad höre ich ein gleichmäßiges plätschern. Auch die Küche steht unter Wasser, und an meinem Küchentisch sitzt ein Kerl, den ich noch nie zuvor gesehen hab. Sein Kopf liegt auf dem Tisch und er schläft. Ein friedliches Bild, das mich aus irgendeinem Grund wieder an Jesus erinnert. Ich setzte meinen Inspektionsgang im Wohnzimmer fort. Mein Fernseher schwimmt vor dem Sofa auf dem ein weiterer Unbekannter schläft. Gott führt inzwischen 4:2. Ich befürchte, dass das Spiel kaum noch zu gewinnen ist. Just in diesem Moment höre ich, wie jemand den Schlüssel im Schloss zur Wohnung umdreht. Autsch. Ein Gedanke wie ein Speer in die Brust zerreißt meinen Kopf. Nur meine Freundin hat außer mir einen Schlüssel zu dieser Wohnung. Mir schwant Übles. Meine Freundin betritt den Raum. Noch immer 1,60 groß und blond, doch wahrscheinlich nicht mehr meine Freundin. Ohne mich eines Blickes zu würdigen, geht sie ins Schlafzimmer. Ich erinnere mich, dass Madame Jumbojet noch immer darin war. Doch nach einer Minute kommt mein Schatz wieder aus dem Zimmer. In der Hand hält sie einen Koffer. Gott erhöht also auf 5:2. Die Nachspielzeit läuft. Ich will die Worte "Tut mir leid" mit meinen Lippen formen, allerdings funktioniert die Gehirn-Mund Koordination noch nicht also sage ich nur "U mir eid?". Ich bekomme eine Ohrfeige. Diesellock und 50 Tonner gehen in Runde zwei und ich zu Boden. Hier liege ich nun, schwimme zwischen Bierdosen, meinem Fernseher und einigen Flaschen auf dem Rücken liegend durch mein Wohnzimmer. Der Schiri pfeift ab. Endergebnis Gott 6 Ich 2. Legendäre worte kreisen in meinem Kopf und ich spreche sie laut aus. "Nie wieder Alkohol."

Stand Up Speak Out –  Premiere des 1. Konstanzer Schüler Poetry Slams

poetryslamplakatdina3neu-web

Was war da für ein Getöse, was für ein Gedränge, musste sich mancher Beobachter denken, der am Abend des 8.Juli 2011 an der Mensa des Heinrich-Suso Gymnasiums vorbeispazierte. Obwohl der Saal schon brechend voll war, standen noch immer Schüler, Eltern und Lehrer in langen Schlangen vor dem Einlass und jeder versuchte auf seine Art und Weise noch einen Platz zu ergattern. Aber was war es, um das die Stehenden feilschten? An der Tür prangte in rot und schwarz gehalten das Plakat der 1. Suso Poetry Slam Night. Einen Poetry Slam also? Einen Dichterwettstreit, bei dem von den Schülern und Schülerinnen selbst verfasste Texte auf der Bühne vorgetragen (performt) und dann durch den Applaus des Publikums bewertet werden.  Applaus, ja, den vernahm man am Abend einige Male und nicht zu leise. Wer ein schwaches Herz hat, sei gewarnt. Ab 65 dB erhöht sich das Risiko für Herz-Kreislaufstörungen um 20 Prozent und an diesem Abend wurden Lautstärken über 120 dB gemessen, was sonst nur startende Düsenflugzeuge, Explosionen oder Rockkonzerte erreichen. Oder eben wenn ein Text dem Publikum so gut gefällt, dass dieses ihn frenetisch bis zum Sieg klatscht, so auch den aktuellen Slamchampion 2011 Paul Stadler mit seinem Text über das Bier, das Ursache und Lösung aller Probleme der Menschheit sei. Doch der eigentliche Gewinn an diesem Abend war das Teilhabenkönnen an den wunderbaren Gedichten, den lustigen Wortspielen, gewitzten Ideen und allerlei delikater Wortkost, die, darf man Slamer Falk Ridder glauben, mit Scharfsinn gewürzt einen pfeffrigen Ohrenschmaus abgibt. Abgerundet wurde der Abend  vom erfahrenen Gastslamer „bybercap", der aus bayrischen Klassenzimmern so einiges zu berichten wusste, und durch die Jungs von „Soulbrigada", die uns auch musikalisch über den Tellerrand haben blicken lassen. Was für ein Spektakel. Und auch für das kommende Schuljahr gilt wieder: Wenn du etwas zu sagen, hast, dann ist das deine Bühne. Durch Workshops vorbereitet, werden dann wieder Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 - 12 neugierig in den Startlöchern stehen, um dem erwartungsvollen Publikum ihre Texte präsentieren zu dürfen. In diesem Sinne... Stand Up, Speak Out.

 

Paul Stadler; Gewinner der 1. Suso Slam Night 2011

Paul Stader 1. Gewinner des Poetry-Slams

Der Gewinnertext:

Die Ursache und Lösung all unserer Probleme – Paul Stadler

„Kunstrasen is voll doof.", sagt Stefan.
„Ne gar nich!", sagt Sebastian.
„Doch!", sagt Stefan.
„Ach, du hast doch keine Ahnung", sagt Sebastian.
Es is inzwischen 2 Uhr morgens, ich und drei Kumpels sitzen in der Kneipe. Stefan und Sebastian diskutieren seit einer Stunde über Kunstrasen. Keiner von beiden hat bisher mehr als einen Satz am Stück gesagt. Mein dritter Kumpel schläft schon. Ich starre in mein Bier. Es ist irgendwie leer. Die Kellnerin kommt an unseren Tisch und fragt: „Will noch jemand was? Es is dann auch Sperrstunde."
Stefan und Sebastian starren die Kellnerin an. Das Wort Sperrstunde versetzt sie in einen Paralytischen Zustand.
„Ja, ich will noch n Bier.", sag ich.
„Was denn für eins?", fragt die Kellnerin.
Sie hat keine Ahnung was sie damit heraufbeschworen hat.
„Hm... ein Bier... bring mir ein Bier, das...
Ein Bier das, mich traurig und fröhlich macht, gib mir ein Bier das besser als der beste Wein schmeckt, ein Bier nachdem sich jeder die Lippen wund leckt. Ein Bier das so schwer ist, das man monatelang trainieren muss um es stemmen zu können. Ein Bier, das, wenn es damals schon gezapft gewesen wäre, Jesus anstatt Wein zum Abendmahl getrunken hätte. Ein Bier, das die Jugend von heute wieder dazu bringt anständige Musik zu hören. Ein Bier, köstlicher als Köstritzer, roter als Rothaus und wahrer als Warsteiner. Ein Bier um das ich sogar der liebe Gott beneidet, ein Bier, das so tiefgründig ist, dass die Weisheiten von Konfuzius, Gandhi und Platon daneben wie Sprüche aus einem Glückskeks wirken. Ein Bier, das mit Sicherheit von Wolfgang Schäuble als verfassungsfeindlich eingestuft werden würde. Ein Bier, das sogar George Lukas dazu bringt gute Dialoge zu schreiben. „Möge das Bier mit dir sein.", „Luke, ich bin dein Barkeeper." Ein Bier, das Osama Bin Laden von Platz eins der Liste der Top Terroristen Weltweit verdrängt hätte.

Ein Bier, das Germanys next Topmodel wird. Ein Bier, das so großherzig ist, dass Unicef und Brot für die Welt daneben wie das organisierte Verbrechen aussehen. Ein Bier, das unter all den blinden König ist, ein Bier, mit dem die Amerikaner den Vietnamkrieg gewonnen hätten. Ein Bier das den Frieden in der Welt garantieren würde. Ein Bier, das grün und nicht blau macht. Ein Bier, auf das selbst Udo Lindenberg keinen Reim finden würde. Ein Bier, dessen umfassende Unfehlbarkeit selbst Nietzsche nicht widerlegen könnte. Ein Bier, das nicht dem Prinzip von Angebot und Nachfrage folgt, ein Bier, das man nicht mit einer normalen Zapfanlage zapfen, sondern mit einer Ölpumpe zu Tage fördern muss. Ein Bier, das schwerer ist als Reiner Calmund, ein Bier, das den FC Bayern München als deutschen Rekordmeister ablösen kann. ein Bier, mit dessen Hilfe die Engländer im Elfmeterschießen gegen Deutschland gewinnen. Ein Bier das Clint Eastwood den Titel „Badass of the century" abnimmt. Ein Bier, das all meine Probleme in Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart löst. Ein Bier, das dem Genitiv sein Tod ist!!... Ein Bier... das Bambis Mutter gerettet hätte.
Und dieses Bier, das würde ich verwenden um den Hunger... oder Durst... in der Welt zu stillen.
Ich würde mit nur einem Bier die Konflikte der ganzen Welt lösen, denn Alkohol ist Völkerverständigung pur. Und wenn ich dann alle Kranken und Armen geholfen hätte, die Sonne am Explodieren gehindert, die Atomkraft abgeschafft, Amerika seinen Imperialismus ausgetrieben und der Deutschen Bahn Pünktlichkeit beigebracht hätte, dann würde meine Stunde kommen. Und ich würde es trinken und glücklich sterben können.
So ein Bier will ich."
Stefan und Sebastian sind auch eingeschlafen. Die Kellnerin starrt mich an.
„Habt ihr nich?", frag ich sie.
Sie schüttelt langsam den Kopf. Sie weint fast.
„dann nem ich n Pils!"