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Jugend forscht

Suso-Leuchten überstrahlen Regionalwettbewerb Jugend forscht

Unglaublich – 4 x 1. Platz, 1 x 2. Platz, 5 x Sonderpreis, Betreuerpreis und unabhängiger Sonderpreis der Partnerunternehmen

07.02.2020 – KN/FN ∎ Dass die Schülerinnen und Schüler der AG „Jugend forscht“ wöchentlich sehr motiviert, diszipliniert und wissbegierig in den vergangenen anderthalb Jahren an ihren Projekten gearbeitet hatten, war bereits im Vorfeld klar. Dass sie aber nun mit derart vielen Preisen im Gepäck aus dem Dorniermuseum Friedrichshafen zurück ans Heinrich-Suso-Gymnasium gekehrt sind, ist einfach nur unglaublich!

Beim diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ traten insgesamt 127 Schülerinnen und Schüler in 56 Projekten an, um die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten den Jufo-Jurierenden sowie allen interessierten Messebesuchenden zu präsentieren. Das Suso-Gymnasium war insgesamt mit elf Teilnehmenden in sechs verschiedenen Teams vertreten.

In der Alterssparte „Schüler experimentieren“ (U15) verblüffte Mark Urupin (9d) alle Messebesuchende mit seinem Projekt „Variationen des buffonschen Nadelproblems“. Selten gibt es im Fachgebiet Mathematik/Informatik klassisch mathematische Beiträge wie diesen. Dass dann noch ein erst 13-jähriger Schüler einen solchen Beitrag liefert und dabei tiefe, mathematische Gedankengänge zeigt, ist außergewöhnlich und wurde mit dem 1. Platz sowie einem Sonderpreis honoriert.

Einen biologischen Beitrag lieferten Ambrosius Wedman (6c), Pia Kuhn und Sava Wedman (beide 8d) mit ihrem Projekt „Biosphäre 4.0 – ein Traum?“. Darin führten sie einige Messungen in selbst gebauten Biosphären durch. Aus verschiedenen Gründen konnte der Wettbewerbsbeitrag leider erst kurz vor dem Wettbewerb zunehmend an Fahrt aufnehmen. Trotzdem haben die drei Jungforschenden durch ihre Teilnahme wertvolle Erfahrungen sammeln können, durch die sie sicherlich in den Folgejahren noch viel Freude am wissenschaftlichen Arbeiten haben werden.

Im Fachgebiet Chemie sicherten sich zwei Suso-Teams die Plätze eins und zwei. Georg Schink (8a) baute in seinem Projekt „Bevor es ist beim Date zu spät, nimm lieber Georgs Testgerät!“ ein Gerät, mit dem objektiv ermittelt werden kann, ob eine Person Zwiebel- oder Knoblauchmundgeruch hat oder nicht. Diese innovative Umsetzung seiner Idee und eine gelungene Präsentation sicherte ihm den 1. Platz und einen Sonderpreis. Yukino Fukamachi (8d) und Ivan Derkac (8c) untersuchten in ihrem Projekt „Kann mehr Salz mehr Blubb?“ das Löslichkeitsverhalten von Kohlenstoffdioxid in Abhängigkeit vom Salzgehalt eines Gewässers. Durch ihr wissenschaftlich systematisches Vorgehen und einer kreativen Versuchsapparatur konnten sie die Jurierenden überzeugen und landeten auf dem 2. Platz. Auch sie bekamen einen Sonderpreis verliehen. Da weder in der Chemie-AG „Abraxas“ noch in der AG „Jugend forscht“ internes Konkurrenzdenken herrscht, sind diese beiden Plätze ein toller Erfolg der gesamten Suso-Chemie.

Mit Mark Urupin und Georg Schink vertreten das Suso-Gymnasium nun zwei Schüler beim Landeswettbewerb in Balingen (23./24.04.). Bis dahin werden die beiden an ihren Projekten weiterarbeiten. Das gesamte Suso-Gymnasium wünscht den beiden dafür viel Freude und gutes Gelingen!

In der Alterssparte „Jugend forscht“ (Ü15) sorge das Team um Jonathan Häßler und Odin Weber (beide K1) im Fachgebiet Mathematik/Informatik mit ihrem Projekt „Orientierung im All – Eine KI lernt Navigieren“ für mehrere echte Paukenschläge. Durch ihre über anderthalb Jahre vollständig selbst entwickelte künstliche Intelligenz kann eine Rakete im Weltall in der Ebene lernen, nach rechts zu fliegen. Dabei kann sie sogar Asteroidenfeldern ausweichen. Die beiden Programmierer wussten aber nicht nur fachlich, sondern auch rhetorisch zu überzeugen. Mit ihrem Beitrag sicherten sie sich nicht nur den 1. Platz im Fachgebiet Mathematik/Informatik, sondern auch einen Jufo-Sonderpreis und darüber hinaus den vom Jugend forscht-Wettbewerb unabhängig verliehenen Technik-Sonderpreis der Rolls-Royce Power Systems AG. Dieser umfasst einen Pokal, ein Praktikum bei Rolls-Royce und den Fischertechnik Baukasten „Green Energy“. Sichtlich ergriffen nahmen die beiden Suso-Schüler dankend, aber wir üblich bescheiden all diese Preise entgegen und wurden von ihren Familien gefeiert.

Ebenso zu überzeugen wussten die beiden erfahrenen Schüler Felix Hauswald und Felix Romer (beide K2). Beide nahmen schon mehrfach an verschiedenen Chemie-Wettbewerben teil und schnitten dabei sehr erfolgreich ab. Nachdem sie bereits im vergangenen Jahr einen innovativen Indikatorersatz für den umstrittenen Phenolphthalein-Indikator vorgestellt und daraufhin mit ihrem Betreuungslehrer ein wissenschaftliches Paper verfasst hatten, untersuchten sie für diese Wettbewerbsrunde die theoretischen Hintergründe genauer. Ihr Projekt „Der Brombeerindikator – ein alltagsnaher Ersatzstoff für eine Phenolphthalein-Lösung“ wusste alle Jurierenden zu überzeugen und bescherte den beiden „Felices“ den 1. Platz im Fachgebiet Chemie. Darüber hinaus bekamen sie den Sonderpreis „Umwelttechnik der Deutschen Bundesstiftung Umwelt“ verliehen.

Die vier Kursstüfler werden das Suso-Gymnasium nun beim Landeswettbewerb in Fellbach (25.03.-27.03.) vertreten. Sie werden ebenfalls die Zwischenzeit nutzen, um noch kleine Ergebnisse nachzuliefern, die sie in der Zwischenzeit erforscht haben. Das gesamte Suso-Gymnasium wünscht auch diesen vier Jungforschern viel Freude und gutes Gelingen beim Landeswettbewerb!

Neben den vielen Preisen für die Suso-Teilnehmenden durften sich aber auch die Betreuenden über eine Auszeichnung freuen – Biologie- und Chemielehrer Jochen Wahr bekam für seine langjährige und motivierende Betreuung vieler qualitativ hochwertiger Wettbewerbsbeiträge einen erstmalig verliehenen Betreuerpreis überreicht, nachdem er bereits im vergangenen Jahr einen Betreuerpreis beim Landeswettbewerb in Balingen verliehen bekommen hatte. Diese Auszeichnungen zeigen einmal mehr, dass die naturwissenschaftliche Förderung in Projektarbeit am Heinrich-Suso-Gymnasium einen großen Stellenwert hat und viele Schülerinnen und Schüler Freude am wissenschaftlichen Arbeiten bei gleichzeitigem Erfolg haben. Natürlich ist eine solche individuelle Betreuung nur im Team möglich. Zum diesjährigen Suso-Betreuungsteam zählen Dr. Ceren Karayel sowie Prof. Dr. Ulrich Steiner vom Schülerlabor der Uni Konstanz, durch das erst viele wissenschaftliche Messungen möglich waren. Ebenso zum Team gehören der ehemalige Suso-Schüler Tim Kuppel und David Jansen, Suso-Lehrer für Mathematik und Chemie. An dieser Stelle sei auch den vielen Eltern gedankt, ohne die solche Projekte gar nicht umsetzbar wären.

Nicht nur das Suso-Jufo-Team, sondern auch Schulleiter Patrick Hartleitner zeigte sich nach der Sichtung der Projektbeiträge sowie der Preisverleihung von den Ergebnissen begeistert. Es ist schon beachtlich, mit welcher Freude, welchem Eifer und welcher Ausdauer die Beträge für dieses Jahr entstanden sind. Daher gilt es abschließend nochmals allen Jungforscherinnen und Jungforschern herzlich zu diesem Team-Ergebnis zu gratulieren. Weiter so! ∎ Jan